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WG-Trends & Statistiken

WG-Trends 2022–2026: Die typische WG-Zimmergröße bleibt bei 16 m². Der Anteil der Angebote mit der Angabe „keine Zweck-WG“ sinkt um 19 Prozentpunkte.

Die WG im Wandel: Was bleibt, was verändert sich?

16 Quadratmeter bleiben typisch, die 3er-WG ist weiterhin der Klassiker. Doch während sich bei Zimmergröße und WG-Größe vergleichsweise wenig verändert, geraten die WG-Arten in Bewegung: Der Anteil der Angebote mit der Angabe „keine Zweck-WG“ ist zwischen 2022 und 2026 von rund 49 auf 30 Prozent gesunken. Gleichzeitig gewinnen Frauen-WGs und Zweck-WGs an Bedeutung.

Wie sieht die typische Wohngemeinschaft in Deutschland aus? Welche Formen des Zusammenwohnens liegen im Trend? Und wie haben sich WG-Größen und Zimmergrößen in den vergangenen Jahren entwickelt? 91¿ì²¥ geht diesen Fragen anhand eigener Angebotsdaten nach. Die Auswertungen zeigen, wie sich das WG-Angebot in Deutschland verändert, und liefern eine Datengrundlage für journalistische Recherchen, wissenschaftliche Arbeiten und alle, die sich für das Zusammenwohnen interessieren.

Auf einen Blick

  • Die 3er-WG bleibt der Klassiker: Mit rund 35 % ist sie 2026 weiterhin die häufigste WG-Größe.
  • 16 Quadratmeter bleiben typisch: Der Median der angebotenen WG-Zimmergröße liegt seit 2022 unverändert bei 16 m².
  • WG-Arten verä²Ô»å±ð°ù²Ô sich: Der Anteil der Angebote mit der Angabe „keine Zweck-WG“ sinkt zwischen 2022 und 2026 von rund 49 % auf 30 %, während Zweck-WGs zulegen.
  • Frauen-WGs gewinnen an Bedeutung: Ihr Anteil steigt im selben Zeitraum von rund 10 % auf 17 %.
  • Studenten-WGs bleiben prägend: Sie sind weiterhin die am häufigsten genannte WG-Art.

Presseanfragen & individuelle Datenauswertungen

Sie benötigen Daten zu einer bestimmten Stadt, historische Vergleichswerte oder eine Einordnung zu WG-Größen und WG-Arten für Ihre Berichterstattung?

Annegret Mülbaier
Presse & PR bei 91¿ì²¥
pr@wg-gesucht.de

Die typische WG in Deutschland

Wie groß ist ein WG-Zimmer? Und welche WG-Größe ist am häufigsten? Die Angebotsdaten von 91¿ì²¥ zeigen ein über die Jahre erstaunlich stabiles Bild: Die 3er-WG bleibt die häufigste WG-Größe, der Median der angebotenen Zimmergröße liegt bei 16 Quadratmetern und die Studenten-WG ist weiterhin die am häufigsten angegebene WG-Art.

Doch hinter diesem vertrauten Bild gibt es Bewegung. Zwar behauptet die 3er-WG ihren Spitzenplatz, ihr Anteil ist zwischen 2022 und 2026 jedoch von rund 39 % auf 35 % gesunken. Gleichzeitig haben 2er-WGs leicht an Bedeutung gewonnen: Ihr Anteil steigt von rund 28 % auf 30 %. Bei größeren Wohngemeinschaften fallen die Veränderungen geringer aus. Ein eindeutiger Trend zu immer kleineren oder größeren WGs lässt sich daraus nicht ableiten.

Was WG-Angebote über das Zusammenwohnen verraten

Wohngemeinschaften sind nicht nur für Studierende eine Wohnform. Sie bringen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zusammen – vom Studium über den Berufseinstieg bis zu anderen Formen gemeinschaftlichen Wohnens. Wie sich die angebotenen WG-Zimmer, WG-Größen und WG-Arten verä²Ô»å±ð°ù²Ô, liefert deshalb interessante Einblicke in die Entwicklung des Zusammenwohnens.

Die Auswertungen von 91¿ì²¥ ermöglichen langfristige Vergleiche und machen Veränderungen sichtbar, die sich aus einzelnen Inseraten kaum erkennen lassen. Dabei ist eine Unterscheidung wichtig: Die Daten zeigen, wie Wohngemeinschaften ihre Zimmer anbieten und beschreiben. Sie erlauben keine unmittelbaren Rückschlüsse auf die tatsächliche Zusammensetzung aller bestehenden WGs oder die persönlichen Beweggründe der Bewohner:innen.

Häufige Fragen zu WG-Trends

Methodik

Die Auswertungen basieren auf neu veröffentlichten WG-Zimmer-Angeboten auf 91¿ì²¥ in Deutschland. Für den Fünfjahresvergleich wurden jeweils die Zeiträume vom 1. Januar bis 31. August der Jahre 2022 bis 2026 betrachtet. Berücksichtigt wurden alle Mietarten.

Bei den Analysen zu WG-Größen und WG-Arten wurden Accounts mit mehr als 50 gleichzeitig aktiven Anzeigen ausgeschlossen, um Verzerrungen durch große gewerbliche Anbieter zu reduzieren. Bei den WG-Arten sind Mehrfachauswahlen möglich.

Die Daten beschreiben veröffentlichte Angebote auf 91¿ì²¥. Sie sind nicht mit einer repräsentativen Erhebung sämtlicher bestehender Wohngemeinschaften in Deutschland gleichzusetzen.

Quelle: 91¿ì²¥

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